Biografie

 

Biografie Ursula Prem   Nationalflagge Italiens
 
 
     
         

Die gebürtige Nürnbergerin Ursula Prem studierte am dortigen Meistersinger – Konservatorium von 1985 bis 1991 – sowie auch privat – Gesang.

Meisterkurse absolvierte sie bei KS. Birgit Nilsson und KS. Ingrid Bjoner.

 

Ihr Bühnendebüt gab sie in der Oper Graf Mirabeau / Siegfried Matthus am Opernhaus Nürnberg 1990.

 

1991 wurde Ursula Prem Finalistin des 1. Internationalen – Bodensee – Musik – Wettbewerbs in Bregenz, woraufhin sie unter der Direktion von Klaus Zehelein und Pamela Rosenberg einen Anfängervertrag an die Staatsoper Stuttgart erhielt.

 

Zu ihren Partien zählten u. a. 1. Dame / Zauberflöte, Echo / Ariadne,

4. Magd / Elektra, Blumenmädchen / Parsifal, Berta / Il Barbiere di Siviglia wie auch die Gräfin Ceprano in der Rigoletto – Inszenierung von Johannes Schaaf.

 

Während dieser Zeit gastierte die Künstlerin am Pfalztheater Kaiserslautern in der Oper L´Amore dei tre Re, wo sie unter der Regie von Ulrich Peters die Partie der Fiora erarbeitete.

 

Mit der Rolle der Leonore / Fidelio begann für Ursula Prem 1994 das Festengagement am Anhaltischen Theater Dessau, wo sich die Gelegenheit bot, in zentralen Partien ihres Faches – Elsa / Lohengrin, Desdemona / Othello, Mutter / Hänsel und Gretel und Lucrezia / I due Foscari , - z. T. unter der Regie von Johannes Felsenstein, zu debütieren.

 

Seit der Spielzeit 1996 / 97 ist Ursula Prem auf eigenen Wunsch freischaffend tätig.

 

Sie erzielte einen überregional beachteten sängerischen und darstellerischen Erfolg, als sie 1996 in Johannes Felsensteins Dessauer Neuproduktion der Salome in der Titelpartie auftrat.

1997 folgte, ebenfalls in Dessau, die Madeleine in André Chénier; 1998 dortselbst die Senta / Holländer.

 

Bei den Eutiner Sommerspielen im Juli 1997 sang Ursula Prem die Marie / Die verkaufte Braut.

 

Im Oktober 1997 debütierte sie als Eva / Die Meistersinger von Nürnberg am Badischen Staatstheater Karlsruhe, was den Grundstein für eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit mit diesem Opernhaus legte. In der Folgezeit trat sie als Anita / Jonny spielt auf / Krenek, Senta / Holländer, Gutrune und 3. Norn / Götterdämmerung auf; im Jahr 2000 schließlich als Isolde / Tristan und Isolde und 2001 als Salome

 

 

Im März 1998 gelang Ursula Prem ein herausragender Premierenerfolg an der Komischen Oper Berlin, wo sie in der vielbeachteten Inszenierung von Christine Mielitz als Puccinis Turandot zu erleben war.

 

 

 

1999 sang sie in Meiningen erstmals die Partie der Katerina Ismailowa in Shostakovichs Lady Macbeth von Mzensk.

 

 

 

 

In der Zwischenzeit gastierte sie u. a. in Augsburg, Würzburg und Wuppertal als Elsa / Lohengrin, in Schwerin, Flensburg, Freiburg und Bielefeld als Salome, als Desdemona / Othello in Prag und Eisenach, als 1. Dame in Stuttgart und Magdeburg sowie als Isolde / Tristan und Isolde in Saarbrücken.

 

2001 folgten Rollendebüts aller drei Brünnhilden im Meininger Ring des Nibelungen in der Inszenierung von Christine Mielitz.

 

Weitere Engagements führten Ursula Prem nach Freiburg, wo sie in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg die Leonore / Fidelio sang sowie nach Chemnitz, wo sie in den Produktionen von Michael Heinicke alle drei Brünnhilden sowie die Senta / Holländer gestaltete.

 

Bei den Schweriner Schlossfestspielen sang sie 2003 erstmals die Partie der Elisabetta / Don Carlos 

 

2004 führte sie ihr Weg nach Breslau, wo sie die Rolle der Brünnhilde / Walküre übernahm.

 

An der Komischen Oper Berlin verkörperte sie März / April 05 in Willy Decker´s Inszenierung der Benjamin Britten Oper Albert Herring die Rolle der Lady Billows.

 

Im selben Monat trat sie beim XXI. Festival de México in México City als Siegfried – Brünnhilde in Erscheinung.

 

Ebenfalls in México City sang sie im Juni 05 die Titelpartie der Oper Turandot, sowie 06 die Brünnhilde in Götterdämmerung.

 

Im Konzertfach trat Ursula Prem u. a. mit Paulus, dem Verdi -Requiem, der Schöpfung, Beethovens 9. Symphonie und mit Operngalas u. a. mit KS. Bernd Weikl sowie KS. Franz Grundheber auf.

 

Besondere Erwähnung verdienen drei Konzerte mit den Bamberger Symphonikern, die im September 2000 auf Schloss Neuschwanstein stattfanden und große Teile aus Tristan und Isolde beinhalteten.

 

Verschiedene Liederabende und Matineen – u.a. in Stuttgart und Dessau – runden das Repertoire ab.